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Treffen mit dem Direktor des Ost Ausschusses der Deutschen Wirtschaft

Am 28. November 2018 traf sich der Botschafter Sohibnazar Gayratsho mit dem Generaldirektor des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft Michael Harms zu einem Gespräch. Die Inbetriebnahme des Roghun-Wasserkraftwerkes, Entwicklung des Tourismus, das Landwirtschaftswachstum, sowie Bemühungen der Regierung Tadschikistans, die Importsubstitutionsprodukte zu steigern, waren einige der Themen dieser Unterredung. Die Gründung kleiner und mittlerer Unternehmen für die Verarbeitung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, Wolle und Bio-Baumwolle, die Gründung von gemeinsamen deutsch-tadschikischen Unternehmen, der Bau von Kühlanlagen für Exportwaren, sowie die Gründung der Handelsketten wurden während des Gesprächs erörtert. Die Parteien unterstrichen mit Blick auf die bestehenden Möglichkeiten die Notwendigkeit, im Rahmen des internationalen Wirtschaftsforums, das einmal im Jahr im Herbst in Tadschikistan stattfindet, die Begegnung der deutschen Unternehmer mit ihren tadschikischen Kollegen zu organisieren.

UNESCO erkennt das tadschikische „Chakan“ als immaterielles Kulturerbe der Menschheit an

30.11.2018. UNESCO hat die Stickerei „Chakan“ in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Die Entscheidung wurde auf der Jahrestagung des UNESCO - Zwischenstaatlichen Komitees für die Erhaltung des immateriellen Kulturerbes getroffen, die in Port Louis (Mauritius) stattfand. Das Sticken von Ornamente, Blumenbildern und symbolischen Zeichnungen mit bunten Fäden auf Baumwoll- oder Seidenstoffen wird in Tadschikistan „Chakan“ genannt. Die Tradition ist bei Frauen und Mädchen in Tadschikistan weit verbreitet. Sie sticken etwas auf Hemden, Kopftücher, Vorhänge, Kissen, Tagesdecken und Bettdecken für Wiegen. Die Stickerei enthält neben symbolischen Darstellungen auch mythologische Bilder, die sich auf die umgebende Natur und den Kosmos beziehen und Wünsche und Hoffnungen der Menschen zum Ausdruck bringen.

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In die Repräsentative Liste des mündlichen und immateriellen Kulturerbes der UNESCO wurde bisher drei Traditionen der tadschikischen  Kultur  aufgenommen. Das sind  die Kunst von Shashmaqom, eine besondere Ganre in der Musik, Nauruz-Feiertag und das traditionelle Gericht „Oschi Palow“.   Vor einigen Jahren wurde die tadschikische antike Siedlung Sarazm und das Pamirgebirge in die UNESCO-Liste des materiellen Kulturerbes aufgenommen. Das UNESCO-Komitee für Immaterielles Kulturerbe hat heute in Port Louis, Mauritius, 21 traditionelle Fertigkeiten und Wissensformen neu in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Neben der Reggae Musik aus Jamaika zählen dazu beispielsweise das Lawinenmanagement in Österreich und der Schweiz sowie der Hurling Sport in Irland. Damit umfasst die Liste, die die Vielfalt des Immateriellen Kulturerbes weltweit abbilden soll, nun 430 lebendige Kulturformen. Der UNESCO-Ausschuss zum Immateriellen Kulturerbe tagt noch bis zum 1. Dezember. Das historische und kulturelle Erbe Tadschikistans ist ausreichend vielfältig und wertvoll, um in die UNESCO Liste aufgenommen zu werden.

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Die nächste Runde der Regierungsverhandlungen über die Entwicklungszusammenarbeit

In der vergangenen Woche fanden in Duschanbe die nächsten deutsch-tadschikischen Regierungsverhandlungen über finanzielle und technische Zusammenarbeit statt. Während der Regierungsverhandlungen wurden die Projekte erörtert, welche mit finanzielle Unterstützung der Bundesregierung realisiert werden. Deutschland leistet im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit Unterstützung bei der Sanierung medizinischer Einrichtungen, Verbesserung der medizinischen Versorgung und der Sozialeinrichtungen in den ländlichen Regionen, bei den Maßnahmen zur Mutter- und Kinderversorgung, sowie beim Bau und Ausstattung von Schulen im Gebiet Khatlon und in Rascht-Tal.  Schwerpunkte für Entwicklungszusammenarbeit in den Jahren 2019-2020 werden weiterhin nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Mikrofinanzierung, Anpassung an Klimaänderung, Unterstützung des Gesundheitssektors, Anbau von bio-Baumwolle für Export nach Europa und Bereitstellung der Kredite für die Farmer sein. Im Anschluss an die Regierungsverhandlungen hat die deutsche Regierungsdelegation die in Tadschikistan zu realisierenden Projekte in einigen Regionen Tadschikistans besucht.

Tourismus im Fokus der deutschen Touristen-Journalisten

Am 16. November 2018 fand ein Gespräch zwischen dem Botschafter der Republik Tadschikistan in Deutschland Herrn Sohibnazar GAYRATSHO und dem Vorstandssprecher der Reisejournalisten-Vereinigung CTOUR Berlin Network Herrn Hans-Peter Gaul statt.  Bei dem Gespräch wurden die Möglichkeiten der Reisejournalisten-Vereinigung CTOUR besprochen, mithilfe deren man die deutschen Touristen mit dem Tourismuspotenzial Tadschikistans vertraut und somit die Aufmerksamkeit der breiten Kreise der deutschen Reisenden für Tadschikistan sensibilisiert werden könnte.  Die deutsche Reisejournalisten-Vereinigung CTOUR hat im Hinblick auf die Anstrengungen der Regierung der Republik Tadschikistan zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur sowie Interesse der europäischen Touristen für unser Land vor, im Vorfeld von NAVRUZ-Frühlingsfest eine Gruppe von Journalisten nach Tadschikistan zu entsenden, um touristischen Ressourcen und Möglichkeiten besser kennenzulernen und in den deutschen Medien darzustellen. Die Gesprächspartner haben ebenfalls die Möglichkeit der Durchführung von gemeinsamen Maßnahmen im Vorfeld der Internationalen Tourismusbörse Berlin 2019 besprochen.

Interesse an Ausbau der Zusammenarbeit mit Hanns-Seidel Stiftung

Am 12. November 2018 traf sich der Botschafter Sohibnazar Gayratsho mit dem Projektleiter der Hanns-Seidel Stiftung für Zentralasien Herrn Dr. Max Georg Meier zu einem Gespräch.  Ausbau der Zusammenarbeit mit der Stiftung war das Zentralthema des Gesprächs. Die Hanns-Seidel Stiftung arbeitet seit 2009 in Tadschikistan im Bereich der Verbesserung der funktionalen Effizienz des öffentlichen Dienstes, sowie der Weiterbildung der Staatsbediensteten zusammen. Zum jetzigen Zeitpunkt haben Hunderte von Beamten und Staatsbediensteten Tadschikistans mit Unterstützung der Hanns-Seidel Stiftung an den Weiterbildungslehrgängen des Instituts für öffentliche Verwaltung unter dem Präsidenten der Republik Tadschikistan teilgenommen. Die Gesprächspartner haben die Notwendigkeit betont, die Zahl der an den Fortbildungslehrgängen beteiligten Frauen, die als Staatsbedienstete in den Kommunalverwaltungen tätig sind, aufzustocken. Ebenfalls wurde das Interesse bekundet, die neuen Lernmethoden wie Fernstudium und e-Lerning einzuführen. Darüber hinaus, Tadschikistan könnte unter Berücksichtigung seiner intellektuellen Ressourcen Fortbildungslehrgänge für Angehörigen des öffentlichen Dienstes aus dem benachbartem Afghanistan anzubieten.

Die dritte Auflage des Reiseführers Tadschikistan ist da

Mit großer Freude möchte ich Ihnen die neue, dritte Auflage des Reiseführers TADSCHIKISTAN vorstellen. An diesem sich ständig entwickelnden Buch arbeite ich seit 2014 mit, und nie hätte ich gedacht, dass aus einer Zusage zur Aktualisierung zweier Kapitel einmal so eine Leidenschaft erwachsen würde. Tadschikistan hat mich „gepackt“, ich bereise das Land seit vier Jahren intensiv, und die nächste, vierte, vollständig überarbeitete Auflage schwebt bereits als Ziel vor mir – ich kann es kaum erwarten. Was kann ich Ihnen über dieses Buch sagen? Ich habe es mit Herzblut geschrieben, weil mir die Menschen Tadschikistans ans Herz gewachsen sind und ich das allen mitteilen, sprich: mit allen teilen möchte. Immer wieder rührt mich die Geste der Begrüßung und des Abschieds – "das Hand auf´s Herz" der Menschen aller Altersgruppen, welches so aufrichtig zeigt: Du bist willkommen, kehre ein oder kehre zurück, wir lieben Dich. Ein mehmon, ein Gast, ist das größte Geschenk für alle Tadschiken. Ihr uralter Glaube, macht Gastfreundschaft zu einem zentralen Bestandteil tadschikischer Kultur. Wenn ich gefragt werde, ob Tadschikistan ein sicheres Reiseland ist, verweise ich mit Überzeugung auf diese Geste, die niemals oberflächlich ist. Wer diesen Reiseführer erwirbt, tut es sicher mit der Absicht, das Land zu bereisen. Dafür wünsche ich Ihnen alles Gute und eine ähnlich erfolgreiche Ansteckung, wie ich sie erleben durfte. Sie werden fasziniert sein von der atemberaubenden Landschaft dieses kleinen Berglandes, von der Süße seiner Früchte, von der Buntheit der Frauengewänder, der sehnsuchtsvollen Musik und von ebenjener Gastfreundschaft. Khusch omaded!

Dagmar Schreiber und Sonja Bill, Buchautorinnen

Gespräch mit dem Beauftragten im Auswärtigen Amt

Am 06. November 2018 traf sich der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Republik Tadschikistan Herrn Sohibnazar Gayratsho mit dem Beauftragten des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland für Osteuropa, Südkaukasus und Zentralasien Herrn Michael Siebert zu einem Gespräch.  Bei dem Gespräch wurde der aktuelle Stand der bilateralen Beziehungen und Perspektiven der Zusammenarbeit sowohl in politischen und wirtschaftlichen Bereichen, als auch auf dem Gebiet von Migration, Wasserenergie und Tourismus thematisiert. Gleichzeitig haben sich die Gesprächspartner  über die bevorstehenden politischen Konsultationen und  Regierungsverhandlungen ausgetauscht. Das Gespräch war von der freundschaftlichen Atmosphäre geprägt.

Überreichung vom Beglaubigungsschreiben an Bundespräsidenten F.W. Steinmeier

Am 5. November 2018 überreichte der designierter Botschafter der Republik Tadschikistan in der Bundesrepublik Deutschland Sohibnazar GAYRATSHO sein Beglaubigungsschreiben an dem Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland S.E. Herrn Frank-Walter Steinmeier.

Nach der Zeremonie und Überreichung der Urkunde empfing der deutsche Bundespräsident den neu ernannten tadschikischen Botschafter zu einem Gespräch. Während des Gesprächs, das in einer Atmosphäre des gegenseitigen Einvernehmens verlief, kam es zwischen den Beiden zum Meinungsaustausch über den aktuellen Stand der bilateralen Beziehungen und Perspektiven der tadschikisch-deutschen Beziehungen, sowie über die Zusammenarbeit beider Länder im Rahmen der Europäischen Union und in den internationalen Organisationen.

Frank-Walter Steinmeier wünschte dem neu ernannten Botschafter bei der Ausübung seiner Tätigkeit Erfolg und alles Gute.

 


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