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  • Тоҷикистон – биҳишти рӯи замин

Die Republik Tadschikistan liegt auf dem Südostteil Zentralasiens, zwischen 36°40' und 41°05' Nordbreite und 67°31' und 75°14' der östlichen Länge, im inneren Teil des riesigen Kontinents Eurasien. Die Gesamtfläche des Territoriums Tadschikistans beträgt 143,1 Tausend km2. Das Territorium des Landes ist auf 700 km vom Westen nach Osten und auf 350 km vom Norden nach Süden ausgedehnt. Dieses verengt sich im mittleren Teil bis zu 100 km und hat einen verlängerten Vorsprung im Nordwesten. Das Territorium hat die komplizierten Grenzkonturen, die seine historisch-geographischen Besonderheiten abspiegeln. Die Gesamtausdehnung der Außengrenzen der Republik beläuft sich auf 3000 km. Tadschikistan grenzt im Nordwesten auf einer Strecke von 950 km an die Republik Usbekistan, im Norden auf einer Strecke von 590 km mit der Republik Kirgisien, im Osten über 430 km lang mit der Volksrepublik China. Im Süden hat Tadschikistan 1030 km gemeinsame Grenze mit Afghanistan. Tadschikistan ist eine Bergregion mit absoluten Höhen von 300 bis 7495 Meter über dem Meeresspiegel. Über 90% seines Territoriums sind Gebirge und Vorgebirge. Es sind Gebirge, die teilweise zu dem höchsten Bergsystemen Zentralasiens, nämlich Tienschan, Hissar Allaya und Pamir Gebirge gehören. Etwa die Hälfte des Landes befindet sich auf einer Höhe von 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Diese riesengroßen Gebirge sind überall durch ein dickes Netz von Schluchten zerschnitten. In ihren Gründen fließen Flüsse, die teils an kleine und mittelgroße Seen einmünden. In den Bergen gibt es keine Vulkane, das Erdbeben in verschiedenen Stärken ist eine Erscheinung, die genügend häufig vorkommt, da das Land sich im Gürtel der intensivsten seismischen Prozesse befindet. Die Gebirgeszüge kennzeichnen sich durch ihr unterschiedliches Relief. Es gibt extreme Höhenunterschiede, Gebirgsausläufer, tiefe Canyons und Wasserscheiden. Zu dem gibt es Mittelgebirge und auch solche mit sanfteren Konturen. Die gerade nicht sanften Reliefs Tadschikistans mit seiner Hochgebirge bieten jedoch eine Fülle an Bodenschätzen. Es wurden in den letzten Jahren einige Erdgasvorkommen entdeckt, die bereits für den eigenen Bedarf verwendet werden. Nach vorläufigen Einschätzungen der einheimischen und ausländischen in Tadschikistan ansässigen Unternehmen (Tetys Petroleum, Gazprom) wird das Land in der nahen Zukunft sich mit einheimischem Gas versorgen. Seit Jahrzehnte wird aus dem Salzlager in Khodschasartes und Chodschamumin reines Kochsalz gewonnen.

Die Besonderheit der geographischen Lage Tadschikistans besteht darin, dass es im Südosten Zentralasiens liegt. Fern von den offenen Meeren und Ozeanen befindet sich das Land innerhalb des euroasiatischen Kontinents. Ein kontinentales Klima, ausgeprägt durch die plötzlich auftretenden saisonallen und ganztägigen Schwankungen der meteorologischen Elementen. Die Besonderheit der geographischen Lage Tadschikistans besteht darin, dass es im Südosten Zentralasiens liegt. Fern von den offenen Meeren und Ozeanen befindet sich das Land innerhalb des euroasiatischen Kontinents. Ein kontinentales Klima, ausgeprägt durch die plötzlich auftretenden saisonallen und ganztägigen Schwankungen der meteorologischen Elementen. Der verhältnismäßig kalte Winter übergeht schnell in den regnerischen Frühling. Auch der Letztere wird sehr schnell ohne mehrmonatige Niederschläge durch heißen trockenen Sommer ersetzt. Eine Ausnahme bilden nur die Hochgebirgsbezirke Pamirs. Das warme und trockene Herbstwetter wird plötzlich kalt, regnerisch, nicht selten gefolgt von Frostwetter. Die südliche Lage Tadschikistans (36°42' Nordbreite) bietet die höchste Sonnenwende. Die Sonne scheint im Sommer 15 Stunden am Tag und im Winter fast 9 Stunde. Durchschnittlich gibt es im Süden 2097 bis 3166 Sonnenstunden pro Jahr, im Norden 2450 bis 2950 Sonnenstunden. Die unterschiedliche physikalisch-geographischen Bedingungen und große Höhenamplituden bedingen klimatische Unterschiede einzelner Bezirke und der höchsten Klimazone. Die Bergsysteme Hindukusch, Pamir und der Rückgrate im Norden Tadschikistan spielen bei der Entstehung der Klimaverhältnissen in Tadschikistan wesentliche Rollen. Sie haben großen Einfluss auf die meteorologischen Prozesse. Die Komplexität des Reliefs und starke Hohenamplitude der Bergsysteme bringen zur Entstehung eigenartigen lokalen Typen von Klima. Die Durchschnittstemperatur liegt hier im Januar bei +2 -2°C und bei -20°C in Pamir. Die tiefste Temperatur im Winter liegt bei -65°C (in Bulunkul). Die Durchschnittstemperatur im Juli liegt bei +30°C. In den südwestlichen Bezirken liegt sie bei 0°C. Die höchsten Temperaturwerte wurden bis jetzt in Pandschi Pojon verzeichnet und liegt durchschnittlich bei +48°C. Die Feuchtigkeit entsteht hauptsächlich durch nordwestliche, westliche und südwestliche Luftmasse. Auf dem südlichen Abhängen des Hissars Rückgrates, fällt bis zu 1600mm Niederschläge im Jahr. Sehr wenig Niederschläge fallen dagegen in den unteren Ebenen (150 mm in Aiwadsch und 100 mm in Konibodom), in den Gebirgstäler und Talkesseln, die durch den Rückgraten von der feuchten Luftströmung geschlossen sind (Iskandarkul 258 mm). Am Niedrigsten sind die Niederschläge im Ostpamir (Karakul, Murghob, Bulunkul 72 - 86mm). Die Neiderschlagsmenge verteilt sich ungleichmäßig. In den Bergen fallen bis 1600mm Niederschläge pro Jahr, während im Flachland durchschnittlich 72 bis 258 mm Niederschläge im Jahr fallen. Die meisten Niederschläge werden im Winter und Frühling verzeichnet. Die frostfreie Periode in den Tälern Nordtadschikistans beträgt 230 Tagen. Diese ist im Südwesten bei 230-240 Tagen. Dagegen gibt es im Ostpamir nur 60 frostfreie Tage. Das Windregime auf dem Territorium Tadschikistan ist außergewöhnlich vielfältig, was hauptsächlich von der Orographie der Ortschaft und in den Hochgebirgen auch von der Zirkulation in den freien Atmosphäre bedingt Fast in allen Bergbezirken herrscht im Sommer Berg – und Talwind. In Fergana-Tal herrscht im Sommer und Herbst trockener heißer Wind, den man „ Garmsel“ nennt. Für Süden Tadschikistan ist ein austrocknender Südwestwind charakteristisch, den man als „afghanischer Wind“ bezeichnet. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit liegt bei 65-75% im Winter und bei 35-50% im Sommer.

Im Territorium der Republik Tadschikistan leben den Ergebnisse der jüngsten Volkszählung zufolge, rund 7,026 Millionen Menschen. Davon sind 73,5% auf dem Land und 26,5% in den Städten gehaust. Das 1.430 km2 großes Territorium Tadschikistans ist ungleichmäßig besiedelt. Die Hauptstadt Duschanbe ist am Dichtesten besiedelt. Im Territorium der Republik Tadschikistan leben den Ergebnisse der jüngsten Volkszählung zufolge, rund 7,026 Millionen Menschen. Davon sind 73,5% auf dem Land und 26,5% in den Städten gehaust. Das 1.430 km2 großes Territorium Tadschikistans ist ungleichmäßig besiedelt. Die Hauptstadt Duschanbe ist am Dichtesten besiedelt. Hier wohnen 650.000 Menschen. Das sind etwa 9,5% der Gesamtbevölkerung Tadschikistans. Auch die Region Chatlon, die man als „Kornkammer der Republik“ bezeichnet, ist dicht besiedelt. Die Region nimmt 17% des Gesamtterritoriums und hat einen Bevölkerungsanteil von 35,9%. Auf einem Quadratkilometer in der Region Chatlon kommen 99,4 Menschen. Das Gebiet Sughd mit einem Territorium von 17,7% hat 2,7 Millionen Einwohner, Nahezu 30% der Gesamtbevölkerung leben im Norden. Auf einem Quadratkilometer kommen 81,1 Einwohner. In den der Republik untergeordneten Bezirken, die sich auf 20% des Gesamtterritoriums erstrecken, leben etwa 1,6 Millionen Menschen. Die Bevölkerungsdichte liegt hier bei 53,5 Menschen pro km2. Im Landesdurchschnitt sind es 48,4 Menschen pro km2. Im größten Gebiet, dem Autonomen Gebiet Bergbadachschan, das sich auf 44,86% des Gesamtterritoriums erstreckt, leben nur 3,2% der Bevölkerung, nämlich 218400 Menschen. Hier kommen 3,4 Einwohner auf einem Quadratkilometer. Das Geschlechtsverhältnis im Land ist ungefähr identisch. Frauen stellen 50,2% der Bevölkerung, Männer haben einen Anteil von 49,8%. In den letzten Jahren werden mehr Jungen als Mädchen geboren. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung liegt bei 24 Jahren(2001 lag es noch bei 22,8 Jahre). Tadschikische Familien werden als kinderreich bezeichnet. Die Bevölkerung ist relativ jung. Über 45% der Bevölkerung ist unter 14 Jahre alt. Die Geburtenrate ist in Tadschikistan ziemlich hoch, auch wenn die Tendenz in den Jahren nach Unabhängigkeit sinkend ist. Insbesondere auf dem Land haben die Familien traditionel viele Kinder, in der Regel fünf und mehr. Eine Familie besteht im Durchschnitt aus 5,8 Personen (4,5 Personen in der Stadt und 6,5 Personen auf dem Land). Die Zahl der angemeldeten Scheidungen geht erheblich zurück, wobei in den lezten Jahren ein leichter Anstieg zu verzeichnen ist. Die Müttersterblichkeit ist im Vergleich zu 2000-2005 erheblich gesunken. Das stabile Bevölkerungswachstum wird aufgrund des hohen Anteils von Menschen im jugendlichen und mittleren Alter noch lange anhalten und für eine positive demographische Entwicklung sorgen. Die stabile Entwicklung Tadschikistans hängt in hohem Maße von der medizinischen und demographischen Situation im Lande ab.

Tadschikisch wurde bis Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts mit arabischer Schrift geschrieben und durchlebte durch die Eingliederung in das russische Gebiet zwei Schriftreformen innerhalb kürzester Zeit – erst zu einer modifizierten Form des lateinischen Alphabetes, dann zum kyrillischen, dem es bis heute treu ist. Der abweichenden Aussprache zum Russischen wurde durch Sonderzeichen Rechnung getragen. Tadschikisch wurde bis Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts mit arabischer Schrift geschrieben und durchlebte durch die Eingliederung in das russische Gebiet zwei Schriftreformen innerhalb kürzester Zeit – erst zu einer modifizierten Form des lateinischen Alphabetes, dann zum kyrillischen, dem es bis heute treu ist. Der abweichenden Aussprache zum Russischen wurde durch Sonderzeichen Rechnung getragen. Tadschikisch wurde bis Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts mit arabischer Schrift geschrieben und durchlebte durch die Eingliederung in das russische Gebiet zwei Schriftreformen innerhalb kürzester Zeit – erst zu einer modifizierten Form des lateinischen Alphabetes, dann zum kyrillischen, dem es bis heute treu ist. Der abweichenden Aussprache zum Russischen wurde durch Sonderzeichen Rechnung getragen. Tatsächlich ist Tadschikisch eine ältere Form des Persischen, aus der auch das heutige Farsi hervorgegangen ist. Natürlich hat sich die Sprache weiterentwickelt, nicht zuletzt durch den starken politischen und wirtschaftlichen Einfluss Russlands, hat es jedoch insgesamt mehr Elemente dieser älteren Form bewahrt, als es beim Farsi zu beobachten ist. Die persischen Sprachen (Farsi, Tadschikisch und Dari) gehören alle dem iranischen Zweig der indo-europäischen Sprachfamilie an, haben sich jedoch durch die unterschiedlichen historischen Bedingungen unterschiedlich entwickelt. Dennoch sind die sprachlichen Gemeinsamkeiten so, dass sich Afghanen, Tadschiken und Iraner ohne Probleme miteinander unterhalten können. Während in Iran bspw. der Teheraner Dialekt vorherrschend ist, gibt es in Tadschikistan eine Vielzahl von Dialekten, die teilweise stark voneinander abweichen. Besonders im Pamir sind Dialekte des Tadschikischen zu Hause, die oft nur noch von einer kleinen Minderheit gesprochen werden und in den letzten Jahren ins Interesse der internationalen Wissenschaft rückten. Weniger…

Tadschiken gehören zum Pamir - Fergana Zweig der großen europiden Rassen. Sie sprechen Tadschikisch, eine Sprache, die zu Südwestgruppe der iranischen Sprachen der indo- europäischen Familie gehört. Das moderne Tadschikische Alphabet ist aufgrund der kyrillischen Schrift (der russischen Grafik) geschaffen. Tadschiken gehören zum Pamir - Fergana Zweig der großen europiden Rassen. Sie sprechen Tadschikisch, eine Sprache, die zu Südwestgruppe der iranischen Sprachen der indo- europäischen Familie gehört. Das moderne Tadschikische Alphabet ist aufgrund der kyrillischen Schrift (der russischen Grafik) geschaffen. Die Tadschiken bekennen sich als Moslems der sunnitischen Glaubensrichtung. Gegenwärtig leben die Tadschiken nicht nur in Tadschikistan. Auch außerhalb Tadschikistan leben mehr Tadschiken als in Tadschikistan. So leben in Afghanistan etwa 7 Millionen Tadschiken, in Usbekistan zählen die Tadschiken etwa 4,8% der usbekischen Bevölkerung. Es gibt in Turkmenistan, Kasachstan, Kirgisien, Iran und Russland tadschikische Minderheiten. Mittlerweile gibt es auch in vielen Ländern der Welt, beispielsweise in Russland, Kasachstan, USA, Norwegen, Kanada und Deutschland tadschikische Diaspora und Gesellschaften, die trotz der neuen Verhältnisse sich mit Tadschikistan verbunden fühlen und weiterhin ihre Kultur und Sitte pflegen. In Usbekistan leben die Tadschiken vorzugsweise in den Flußtälern Serafschan, Scherabad-Darya, südlich von Kokand, an den rechten Nebenflüssen Surxan-Daryo, in den Oberläufern Kaschka-Darya und anderen Bezirken. Eine bedeutende Zahl der Tadschiken leben in Samarkand und Buchara. im Südkasachstan und in der Provinz Chorasan der islamischen Republik Iran. Die tadschikische Umgangssprache unterteilt sich in mehreren Gruppen, nämlich in den nördlichen Mundart (einschließlich der Samarkander und Bucharaer Dialekten), zentralen Mundart, die man auch Oberserafschaner Dialekt nennt, in den südlichen (Kulob, Qarotegin, und Badachschan Dialekten) und südöstlichen (Darwos Dialekt) Mundarten. Im Autonomen Gebiet Bergbadachschan leben etwa 300.000 Menschen, die den Pamirvölkern zugeordnet werden. Die einheimischen Pamiris sprechen in den lokalen Sprachen, die sich von der Tadschikischen im Wesentlichen unterscheiden. Mit Ausnahme der Yazghulomis gehören die Pamiris dem schiitischen Glauben an. Nach den von ihnen angewandten Dialekten unterscheidet man Shughnoni (4 0000 bis 10 0000), Wachoni (20 000 bis 30 000), sowie Ishkoshimi, Bartangi, Orshori und Yazghulomi. Ungefähr 2000 Menschen sprechen den Dialekt Yaghnobi, die zu den ältesten Sprachen dieser Sprachfamilie gehört. Die ethnogenetischen Prozesse, die der Herausbildung des tadschikischen Volkes vorangingen, gehen auf das Ende des II. und Anfang des I. Jahrtausends vorchristlicher Zeitrechnung zurück, als das Territorium des heutigen Zentralasiens und die eurasische Steppe durch die indoiranischen Gemeinde besiedelt wurden, von denen später iranischsprachigen Stämme entstanden.

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