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Das Projekt CASA 1000 ist startbereit

Die Europäische Bank für Wiederaufbau- und Entwicklung (die EBRD) unterstützt die Republik Tadschikistan bei der Realisierung des Regionalprojekts CASA 1000  mit 110 Mio. US Dollar. Ein entsprechendes Dokument wurde am Freitag vom tadschikischen Finanzminister A. Qurboniyon, dem Vorsitzenden der "Barki Tojik“ R. Rachmatsoda und dem Direktor der EBRD-Vertretung in Tadschikistan Richard Jones unterschrieben. Bereits am Ende der letzten Woche kündigte der Minister für Energetik und Wasserressourcen Tadschikistans Usmonali Usmonsoda an, dass nach der Bereitstellung der Finanzmittel durch EBRD die Frage nach der Finanzierung des tadshikischen Teiles des Projektes vollständig entschieden sei. Somit beteiligen sich neben der Regierung Tadschikistan, die Weltbank, die Islamische Entwicklungsbank, das Entwicklungsfond Quwayt, die britische Regierung, USA  bei der Realisierung dieses lebenswichtigen Projekts. Bis Ende dieses Jahres soll der Hauptunternehmer für das Projekt gewählt und anschließend mit den Baumaßnahmen begonnen werden, so Usmonzoda. Nach der Fertigstellung dieses Projekts, das etwa eine Milliarde US Dollar kostet und  hauptsächlich den Bau der Hochspannungsleitungen für den Export der Elektroenergie beinhaltet, werden Afghanistan und Pakistan mit dem Stromüberfluss aus Tadschikistan und Kirgisien versorgt.

Zentralasien wird demnächst in Berlin über Wasserkooperation sprechen

Am 14. Juli 2015 traf sich der Botschafter Maliksho Nematov mit Beauftragtem des Auswärtigen Amtes für Globalisierung, Energie- und Klimapolitik Peter Fischer zu einem Gespräch, der sich vor kurzem zur Teilnahme an einer UN-Konferenz zum Thema Wasser in Duschanbe weilte.

Die beiden Seiten sprachen unter anderem über die Ergebnisse der Internationalen Konferenz zur Implementierung der Aktionsdekade Wasser fürs Leben 2005-2015 in Duschanbe. Es wurde betont, dass die Themen wie die knapp werdenden Wasserquellen, Verbesserung der Wasserversorgung, sowie ein besserer Zugang der Menschheit zum Trinkwasser mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft rückt. Die Duschanbeer Konferenz hat erneut gezeigt, dass die Menschheit sich den neuen Herausforderungen, insbesondere den Folgen des Klimawandels bewusst ist. Weiterhin sprachen die beiden über die bevorstehende Berliner Konferenz zum Thema „Zentralasien und die gutnachbarschaftliche Beziehungen“, die im September dieses Jahres in Berlin stattfinden soll. Man erwartet, dass hochrangige Persönlichkeiten und Entscheidungsträger aus den 5 zentralasiatischen Republiken an der Konferenz teilnehmen.

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